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Nachhaltigkeit & Ergebnisse

Das Projekt enterability ist auf Nachhaltigkeit angelegt.

Nachhaltige Wirkungen werden u.a. erzielt über:

  1. Tragfähige Gründungen - unmittelbare Arbeitsmarkteffekte
  2. Erfahrungen und Lern- und Lehrmethoden - die Entwicklung eines transferfähigen Qualifizierungssystems für die Unterstützung von Menschen mit Schwerbehinderung
  3. Unterstützung für behinderte Gründer/innen - eine Sensibilisierung der (Fach)Öffentlichkeit für das Thema ,Selbständigkeit von Menschen mit Schwerbehinderung’

 

Unmittelbare Arbeitsmarkteffekte – die Teilhabe von Menschen mit Schwerbehinderung am Arbeitsleben (Stand Ende 2011)

  • mehr als 550 Gründungsinteressierte haben mit enterability gemeinsam ihre Geschäftsidee geprüft. Nicht alle dieser Gründungsinteressierten wagen den Sprung in die Selbstständigkeit. Nicht alle Ideen sind realisierbar und tragfähig. Die Mehrzahl der Gründungsinteressierten profitiert aber auch dann von der Qualifizierung wenn es nicht zur Gründung kommt. Sie setzen die erworbenen Kompetenzen gewinnbringend für ihre weitere berufliche Integration ein. Bereits während der Qualifizierungsphase bei enterability nehmen 20 Prozent der Teilnehmer/innen eine Beschäftigung oder Umschulung auf.
  • Bis Ende 2010 haben sich 182 Menschen mit Schwerbehinderung mit der Hilfe von enterability beruflich selbstständig gemacht. Sie sind jetzt Unternehmer/innen in Berlin.
  • Die überwiegende Mehrzahl der Gründungen ist nachhaltig. Zum Stichtag 31.12.2010 waren davon noch 139 am Markt (76%). Davon sind

              - 64 (46%) länger als 3 Jahre am Markt

              - 50 (36%) länger als 4 Jahre am Markt

              - 35 (25%) länger als 5 Jahre am Markt

 

  • Ein Teil der Gründer/innen hat aber nicht nur für sich selbst Arbeitsplätze geschaffen, sie haben weitere Menschen eingestellt.

Porträts unserer Gründer/innen finden Sie in der Gründergalerie.

 

 

Lern- und Lehrmethoden - Entwicklung eines transferfähigen Qualifizierungssystems für die Unterstützung von Menschen mit Schwerbehinderung

 

enterability ist als Projekt in dieser Form momentan einzigartig in der Bundesrepublik Deutschland. Das Thema Selbständigkeit und Behinderung ist relativ neu auf der politischen Agenda. Praktische Erfahrungen mit der Gründungsunterstützung von Menschen mit Schwerbehinderung liegen nur wenig vor. Das bisherige Projekt enterability hat in der Vergangenheit hierzu einen Beratungsansatz entwickelt, umfangreiche Praxiserfahrungen gesammelt und bewiesen, dass Menschen mit Schwerbehinderung sich erfolgreich und nachhaltig als Selbständige am Markt behaupten können.

Die entwickelten Lern- und Lehrmethoden, die in Form von Instrumenten und Verfahren vorliegen, werden der interessierten Fachöffentlichkeit im Sinne des horizontalen Mainstreamings zugänglich gemacht. Andere Projekte können diese so nachhaltig nutzen.

 

 

Unterstützung für behinderte Gründer/innen - Sensibilisierung der (Fach)Öffentlichkeit für das Thema Selbstständigkeit und Behinderung

 

Es wäre schon ein großer Fortschritt, wenn es gelingen könnte, dass behinderte Gründer/innen in demselben Maße Unterstützung erfahren, wie nicht-behinderte Gründer/innen. Das betrifft Behörden genauso, wie Banken und andere gründungsrelevante Institutionen.

Erste Schritte auf diesem Weg sind getan. Eine große Zahl von Beiträgen in Presse und Fernsehen sind erschienen, die Geschichten erfolgreicher enterability-Gründer einer breiteren Öffentlichkeit nahe gebracht haben. Die Fachöffentlichkeit interessiert sich für das Thema Unterstützung von Gründern/innen mit Behinderungen, ein politischer Diskurs über die besonderen Anforderungen an ein zielgruppengerechtes Begleitsystem wurde angestoßen und erste Projekte zur Existenzgründungsberatung von Menschen mit Behinderung wurden in anderen Bundesländern gestartet.

 

Presseartikel zu enterability finden Sie hier.

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