SROI Fachtagung

Die Berechnung des gesellschaftlichen Mehrwertes sozialer Projekte am Beispiel von "enterability- Ohne Behinderung in die Selbstständigkeit"

 

Kontakt
SROI
Thorsten Jahnke
Geschäftsführer iq consult
jahnke@iq-consult.com
enterability
Manfred Radermacher
Projektleiter enterability
radermacher@iq-consult.com

iq consult
Muskauer Straße 24
10997 Berlin
Tel.: +49 (0)30 611 34 29
Fax: +49 (0)30 611 35 29
Mail: info@iq-consult.com
Link: www.iq-consult.com

(Sollte bei Ihnen rechts KEIN Kasten mit Programm und Anmeldeunterlagen zu sehen sein, (Internet Explorer 6 und älter) bitten wir Sie, auf der Website ganz nach unten zu scrollen. Wir bitten um Ihr Verständnis.)

Inhalte & Zielsetzung

Vielleicht haben Sie sich auch schon mal die Frage gestellt, wie sich der gesellschaftliche Mehrwert eines Projektes oder Sozialunternehmens monetär darstellen lässt. Macht es überhaupt Sinn, kaufmännische Verfahren der Leistungsbewertung für den Bereich der nonprofit-Wirtschaft nutzbar zu machen?

Das neue Verfahren der Sozialen Investitionsrechnung
(eng.: Social Return On Investment, kurz SROI) ergänzt die betriebswirtschaftliche Kennzahl des Return on Investment (ROI) um die Komponente des sozialen Ertrages. Somit besteht die Möglichkeit, den Kosten einer Investition oder eines Projektes sowohl den ökonomischen als auch gesellschaftlichen Ertrag gegenüber zu stellen.

Zielsetzung dieser Fachtagung ist es, Ihnen das Verfahren SROI am Beispiel der Erfolgsbetrachtung des Projektes enterability vorzustellen.

"enterability - ohne Behinderung in die Selbstständigkeit" unterstützt Menschen mit Schwerbehinderung auf ihrem Weg in die berufliche Selbstständigkeit. Das Projekt von iq consult bietet hierfür individuelle Beratungen, Seminare und Gründungsfinanzierungen an. Seit dem Start von enterability Anfang 2004 haben 120 Schwerbehinderte gegründet. Über 80% der ehemals Arbeitslosen sind noch als erfolgreiche UnternehmerInnen am Markt. Quantitativ sprechen diese Kennzahlen für einen Erfolg von enterability. Doch rechtfertigt dieser Erfolg auch die zugewendeten Kosten? Hätte sich das Landesamt für Gesundheit und Soziales Berlin mit der Förderung eines alternativen Projektes besser gestellt? Welchen „Return on investment“ hat enterability für private Förderer gebracht?

Zielgruppe

SROI ist interessant für öffentliche und private Förderer, für die eine Einschätzung Ihres Engagements auch auf monetärer Ebene wichtig ist.

Auf der anderen Seite dient das Verfahren vor allem auch den Organisationen, die soziale Projekte durchführen, um den Erfolg Ihres Engagements konkret als gesellschaftlichen Mehrwert ausdrücken zu können.

Roundtable Gespräche

Im Anschluss an die Präsentation des SROI Verfahrens und des enterability Projektes folgen Roundtable Gespräche, in denen zum Beispiel näher auf die Gründungsberatung von Schwerbehinderten oder die praktische Anwendung der Sozialen Investitionsrechnung eingegangen werden kann.

Bei der Anmeldung werden Sie gebeten 2 von 8 möglichen Roundtable Gesprächen zu wählen:

  • enterability – benötigen Menschen mit Behinderung eine besondere Gründungsunterstützung?
  • enterability – welche Partnerschaften sind für die langfristige Sicherung der Integrationserfolge notwendig?
  • enterability – Möglichkeiten und Grenzen der geldlichen Bewertung von Projektergebnissen
  • enterability – lassen sich die geldlichen Bewertungsansätze auch auf andere Integrationsmaßnahmen übertragen?
  • SROI – eine Entscheidungshilfe für bürgerschaftliches Engagement oder Stiftungsbeteiligungen?
  • SROI – welche Aussagekraft hat eine SROI-Kennzahl für den externen und internen Gebrauch?
  • SROI – wie werden bei einer SROI-Analyse Stakeholder, Indikatoren und soziale Mehrwerte identifiziert?
  • SROI – welche Anforderungen werden an eine Organisation für die Durchführung einer SROI-Studie gestellt?

Mit freundlicher Unterstützung von:

Die Fallstudie SROI enterability wird vom Landesamt für Gesundheit und Soziales/ Integrationsamt Berlin gefördert.

Das Projekt enterability wird gefördert vom Senat für Integration, Arbeit und Soziales Berlin aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds.

Programm und Anmeldeunterlagen:

Einladung & Programm

Anmeldung

SROI Fallstudie enterprise
(SROI-Studie des Projektes enterprise, 2001-2006)

Methodik
(Basisdokument erstellt von verschiedenen SROI-ExpertInnen, Mai 2005)

Kurzdarstellung der Methodik
(Zusammenfassung von Peter Scholten, NL)

SROI im europäischen Kontext
(Entstehung und Entwicklung von SROI, Angelika Bühler, 2006)

Empfohlene Literatur im Themenfeld Sozialunternehmen und SROI:

Handbuch
Herausgeber:
Scholten&Franssen, 2008